Jetzt Anspruch prüfen!
Hier bleibt mehr für Sie
veröffentlicht am
Streiks, Slotverspätungen, Reformdiskussionen und Krisenlagen im internationalen Luftverkehr werfen immer wieder neue Fragen rund um die Fluggastrechte auf. Genau diesen aktuellen Entwicklungen widmet sich der 4. Fluggastrechtstag an der Universität Wien, den SOS Flugverspätung in diesem Jahr als Sponsor unterstützt.
Die Fachveranstaltung findet am Dienstag, dem 22. September 2026, von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr im Dachgeschoss des Juridicums Wien (Universität Wien), Schottenbastei 10 bis 16, 1010 Wien, statt. Sie bringt Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Rechtsprechung, Anwaltschaft und Praxis zusammen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen zentrale Fragen rund um die europäischen und österreichischen Fluggastrechte. Das Programm beginnt mit einem Panel zu Neuerungen in der Rechtsprechung. Behandelt werden unter anderem aktuelle Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs in Fluggastsachen, Entwicklungen in der österreichischen Rechtsprechung sowie Reformbewegungen im Bereich der Fluggastrechte.
Damit greift der Fluggastrechtstag Themen auf, die auch für betroffene Passagiere eine große praktische Bedeutung haben. Denn ob bei einer erheblichen Verspätung, einer Annullierung oder einer Nichtbeförderung ein Anspruch auf Entschädigung besteht, hängt oft von aktuellen rechtlichen Entwicklungen und deren Einordnung im Einzelfall ab.
Ein weiterer Programmschwerpunkt liegt auf Slotverspätungen. Dabei geht es um die Frage, ob Verzögerungen aufgrund von Slotvergaben als außergewöhnlicher Umstand gelten können oder ob sie Teil des normalen Flugbetriebs sind.
Für Reisende kann diese Unterscheidung entscheidend sein. Airlines berufen sich bei Verspätungen oder Flugausfällen häufig auf außergewöhnliche Umstände. Ob diese tatsächlich vorliegen, ist jedoch immer wieder Gegenstand rechtlicher Auseinandersetzungen.
Am Nachmittag stehen unter dem Titel „Wenn der Flugplan kollabiert: Fluggastrechte zwischen Krise, Streik und Sanktion“ aktuelle Fragen aus Wissenschaft und Praxis im Mittelpunkt. Behandelt werden unter anderem der Nahostkonflikt als Bewährungsprobe für die Fluggastrechte-VO, knappe Kerosinmengen, Regressansprüche bei Flughafenstreiks und die behördliche Durchsetzung von Fluggastrechten.
Gerade solche Themen zeigen, wie komplex die Anwendung der Fluggastrechte in besonderen Belastungssituationen sein kann. Für Passagiere ist es deshalb wichtig, dass ihre Rechte nicht nur rechtlich bestehen, sondern auch verständlich eingeordnet und wirksam durchgesetzt werden können.
SOS Flugverspätung unterstützt den 4. Fluggastrechtstag der Universität Wien, weil der fachliche Austausch zwischen Wissenschaft, Rechtsprechung und Praxis einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung und Durchsetzung der Fluggastrechte leistet.
Als Fluggastportal setzt sich SOS Flugverspätung dafür ein, dass Reisende ihre Rechte bei Flugverspätungen, Flugausfällen oder Nichtbeförderung kennen und berechtigte Ansprüche nicht ungenutzt bleiben. Veranstaltungen wie der Fluggastrechtstag tragen dazu bei, aktuelle Entwicklungen einzuordnen und praktische Fragen rund um Passagierrechte vertieft zu diskutieren.
Rechtsanwalt Carl Christian Müller Vertragsanwalt der SOS-Flugverspätung ist Rechtsexperte für Reiserecht
Wer selbst von einer Flugverspätung, Annullierung oder Nichtbeförderung betroffen ist, kann seinen Anspruch auf Entschädigung kostenlos online prüfen lassen. SOS Flugverspätung übernimmt die Durchsetzung berechtigter Forderungen gegenüber der Airline.