Flugverspätung? Fluggastrechte prüfen! Schnell und einfach zu Ihrer Entschädigung

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Ab wann habe ich bei einer Flugverspätung Anspruch auf Entschädigung oder Schadensersatz? Was sind meine Fluggastrechte?

Seit 2004 regelt die sogenannte Fluggastrechteverordnung die Rechte von Flugreisenden bei Flugverspätung, Flugannullierung oder der Nichtbeförderung wegen Überbuchung. Die EU-VO Nr. 261/2004 ermöglicht es Ihnen, Entschädigungszahlungen von bis zu 600 Euro gegen die Airline durchzusetzen. Mit diesem Beitrag wollen wir darüber aufklären, welche Rechte Ihnen im Einzelfall zustehen und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um eine Entschädigung bei einer Flugverspätung oder Flugannullierung zu erhalten. Prinzipiell gilt allerdings, dass wir uns ausschließlich auf die Fluggastrechte der Europäischen Union beziehen, die maßgeblich für sämtliche Flüge ist, die in der EU angetreten oder von einer Fluggesellschaft mit Sitz in der EU oder Island, Norwegen sowie der Schweiz durchgeführt werden und einen Flughafen in der EU als Ziel haben. Führt ein Flug Sie in ein Land außerhalb der Europäischen Union oder verreisen Sie mit in Drittländern registrierten Fluglinien, während es zur erheblichen Verspätung kommt, ist die EU-VO 261/2004 im Rahmen einer Erstattung nicht anwendbar.

Was ist die Fluggastrechteverordnung?

Die Fluggastrechteverordnung wurde von der EU-Kommission im Jahre 2004 eingeführt. Hintergrund war es, den Flugreisenden den Rücken zu stärken. Diese konnten sich bis dahin nur auf das Reiserecht berufen, wenn es um eine Entschädigung wegen einer Flugverspätung oder einem Flugausfall ging. Da sich die Durchsetzung dieser Ansprüche als äußerst schwierig und langwierig gestaltete, waren Verbraucher häufig abgeschreckt, ihre Ansprüche geltend zu machen. Durch die EU-VO 261/2004 sollte dem ein Ende gesetzt werden. Zwar garantiert die Fluggastrechteverordnung Passagieren klare Rechte, wenn es zu einer Flugverspätung oder einer Flugannullierung kommt oder ihnen das Boarding verweigert wurde. Demnach sind die Airlines in der Pflicht, ihren Passagieren Betreuungsleistungen bzw. Entschädigungszahlungen zu gewährleisten. Allerdings hilft das schönste Gesetz nichts, wenn sich in der Praxis herausstellt, dass die Airlines es mit der Umsetzung nicht allzu genau nehmen. Verbraucher beklagen oft, dass sich die Fluggesellschaften nicht zurückmelden oder sich auf außergewöhnliche Umstände berufen, wenn sie den Anspruch selbst geltend machen. Aus diesem Grunde haben wir uns darauf spezialisiert, für Verbraucher die Ansprüche gegenüber den Airlines durchzusetzen. Wir kennen die Praxis der Airlines und wissen, wo wir den Hebel ansetzen müssen. Zur Not setzen wir die Ansprüche wegen einer Flugverspätung oder einem Flugausfall auch gerichtlich durch – für Sie ohne Kosten und ohne Risiko.

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Geltungsbereich der Fluggastrechteverordnung

Zunächst ist wichtig zu wissen, dass die Fluggastrechteverordnung räumlich beschränkt gilt, also nicht für alle Flüge mit einer Flugverspätung anwendbar ist. Mit anderen Worten kommt es darauf an, wo das Flugzeug startet, wo es landet und von welcher Fluggesellschaft der Flug durchgeführt wurde.

  • Startet der Flug von einem Flughafen innerhalb der EU, gilt die Flugastrechteverordnung unabhängig davon, welchen Zielflughafen der Flug ansteuert und unabhängig davon, welche Airline den Flug durchgeführt hat.
  • Liegt der Abflughafen außerhalb der Europäischen Union, und wird von einer Fluggesellschaft mit Sitz in der EU oder Island, Norwegen sowie der Schweiz durchgeführt, ist die Fluggastrechteverordnung ebenfalls anwendbar.
  • Für alle anderen Flüge gilt die Fluggastverordnung nicht. Startet der Flug also etwa in der Türkei oder in Ägypten und wird von einer türkischen oder ägyptischen Fluggesellschaft durchgeführt, haben Sie auch dann keinen Anspruch, wenn Ihr Flug annulliert wurde oder eine Ankunftsverspätung von mehr als drei Stunden hat.

Fluggastrechte Entschädigung

Welche weiteren Voraussetzungen müssen nach der EU-Verordnung vorliegen, um eine Entschädigung wegen Flugverspätung zu erhalten?

Wie bereits erwähnt, ist der Anwendungsbereich der EU-VO 261/2004 sehr groß. Dennoch sind Fälle denkbar, bei denen ein Anspruch nicht begründet ist. Hierzu zählt beispielsweise eine Verspätung Ihrerseits. Wenn Sie als Fluggast nicht pünktlich zur Abfertigung erscheinen, können Sie keine Entschädigung einfordern. Zudem ist es kostenlos reisenden Fluggästen nicht möglich, sich auf die EU-Verordnung für Fluggastrechte wegen einer dreistündigen Verspätung zu berufen.

Zudem muss die Fluggesellschaft für die Verspätung verantwortlich sein. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn die Flugverspätung auf einen technischen Fehler oder einer Verspätung der Crew beruht. Kann die Flugverspätung sich dagegen auf außergewöhnliche Umstände berufen (beispielsweise schlechtes Wetter, Fluglotsenstreik), scheidet der Anspruch dagegen aus.

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Passagiere, die von einer Flugverspätung von mindestens drei Stunden betroffen sind, haben Anspruch auf eine Entschädigung von Seiten der ausführenden Fluggesellschaft. Gemäß EU-Recht steht Ihnen in diesem Fall ein Schadensersatz von 250 bis 600 Euro zu. Maßgeblich ist hierbei die Ankunftsverspätung gegenüber der ursprünglich im Flugplan angegebenen Zeit. Startet Ihr Flug also mit einer mehr als dreistündigen Verspätung, macht aber auf dem Flug noch etwas Zeit gut und landet mit einer Verspätung von weniger als drei Stunden, besteht kein Anspruch auf Entschädigungszahlung. Die Höhe der Entschädigungssumme hängt jedoch nicht von der Dauer der Flugverspätung, sondern von der Flugstrecke ab.

  • Bei einem Kurzstreckenflug bis 1.500 km erhalten Sie, wenn die übrigen Voraussetzungen vorliegen, bei einer Ankunftsverspätung von mehr als drei Stunden, bei einer Annullierung oder bei einer Nichtbeförderung wegen Überbuchung 250 EUR.
  • Bei einem Mittelstreckenflug zwischen 1.500 km und 3.500 km erhalten Sie, wenn die übrigen Voraussetzungen vorliegen, bei einer Ankunftsverspätung von mehr als drei Stunden, bei einer Annullierung oder bei einer Nichtbeförderung wegen Überbuchung 400 EUR.
  • Bei einem Langstreckenflug über 3.500 km erhalten Sie, wenn die übrigen Voraussetzungen vorliegen, bei einer Ankunftsverspätung von mehr als drei Stunden, bei einer Annullierung oder bei einer Nichtbeförderung wegen Überbuchung 600 EUR.
  • Ausnahme bei Langstreckenflügen: Befindet sich der Abflughafen sowie der Zielflughafen innerhalb der EU, die Flugentfernung beträgt aber mehr als 3.500 km, was beispielsweise bei Flügen auf die Kanaren der Fall ist, beträgt der Anspruch hier 400 EUR.

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Darüber hinaus ist die Fluggesellschaft während der Wartezeit (bei Kurzstrecken schon bei einer Abflugverspätung von zwei Stunden) dazu verpflichtet, diverse Betreuungsleistungen zu erbringen. Diese reichen vom Anbieten kostenloser Mahlzeiten bis zur Übernachtung im Hotel. Die Fluggastrechteverordnung EU-VO 261/2004 sieht auch für Flugannullierungen umfangreiche Ansprüche zu Gunsten des Verbrauchers vor. Diese ähneln denen einer Flugverspätung und reichen ebenfalls von Betreuungsleistungen bis zur Entschädigung samt Erstattung des Ticketpreises.

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Achtung: Nicht jede Flugannullierung berechtigt zum Entschädigungsanspruch

Wurden Sie über die Annullierung des Fluges mindestens zwei Wochen vor der planmäßigen Abflugzeit informiert, steht Ihnen kein Anspruch auf Entschädigung zu. Rechnen Sie auch nicht mit einer Ausgleichszahlung, wenn Sie in einem Zeitraum zwischen zwei Wochen und sieben Tagen vor der planmäßigen Abflugzeit informiert werden und Sie ein Angebot zur anderweitigen Beförderung erhalten. Der alternative Flug darf allerdings nicht mehr als zwei Stunden vor der planmäßigen Abflugzeit abfliegen und Ihr Endziel höchstens vier Stunden nach der planmäßigen Ankunftszeit erreichen.

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