News zu den Themen Flugausfall und Flugverspätung

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Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie werden nach wie vor zahlreiche Flüge gestrichen. Verlangen Kunden dann berechtigterweise ihr Geld zurück, werden sie von den Fluggesellschaften oftmals so lange hingehalten, dass viele Kunden schließlich aufgeben und auf eine Erstattung verzichten. Die Ryanair-Tochter Laudamotion verlor nun vor Gericht und muss seinem Passagier 48,48 EUR erstatten.

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Wie das Amtsgericht (AG) Nürtingen entschied, muss Eurowings nun einem Passagier den Ticketpreis seines ausgefallenen Fluges erstatten. Die Airline hatte dem Kunden im Vorfeld die Ausstellung eines Gutscheines angeboten. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Lufthansa-Tochter zahlreiche Flüge streichen.

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Die EU-Kommission besteht gegenüber den Mitgliedstaaten darauf, die Rechte von Verbrauchern trotz Coronakrise zu wahren. Sofern Reiseveranstalter oder Airlines stornierten, bestünde ein Recht auf Erstattung des Ticketpreises, so die EU-Kommission. Die Kommission stellte klar, gegen Nationalstaaten mit Vertragsverletzungsverfahren vorzugehen, die sich darüber hinwegsetzen und Reglungen mit Gutscheinlösungen schafften.

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Air France erhält 7 Milliarden Euro Staatshilfen von Frankreich, um die Folgen der Corona-Krise zu meistern. Diese sind allerdings an Bedingungen geknüpft: Sofern die Strecke mit der Bahn in weniger als 2,5 Stunden geschafft werden kann, soll Air France auf diesen Verbindungen keine Inlandsflüge mehr anbieten. Air France soll die Fluglinie werden, "die die Umwelt am meisten respektiert", so der französische Finanzminister. 

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Der Bund und das Land Hessen werden Condor mit Staatshilfen in Form eines 550-Millionen-Euro-Kredits durch die Coronakrise helfen. Die EU-Kommission hat ihr Einverständnis erklärt.

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Wegen der anhaltenden Corona-Krise seien Fernreisen in diesem Jahr kaum denkbar, erklärt Tourismusbeauftragter Thomas Bareiß (CDU). Mit den Ländern werde derzeit eine Strategie erarbeitet, wie der Sommerurlaub innerhalb Deutschlands stattfinden kann.

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Der Lufthansa Konzern fährt aufgrund der Corona-Krise erhebliche Verluste ein. Wie die Tagesschau und der Tagesspiegel unter auf Bezugnahme auf Insiderquellen berichten, könnte die Fluggesellschaft jetzt mit zehn Milliarden Euro aus staatlichen Mitteln unterstützt werden. Die Konzernleitung verhandelt aktuell  für sich und ihre Töchter SWISS Air, Austrian Airlines sowie Brussels Airlines mit den Ländern Deutschland, Österreich, Belgien und der Schweiz über Staatshilfen. 

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Michael O'Leary, Chef von Ryanair, ist zuversichtlich, dass der Billigflieger mit genügend finanziellen Mitteln ausgestattet ist, um die Corona-Krise abzufedern. Staatshilfen will Ryanair laut O'Leary nicht beantragen. Einen Stellenabbau im Winter hält der Ryanair-Chef allerdings für unabdingbar.

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Der TUI-Konzern soll ein staatliches Hilfspaket in Höhe von 1,8 Milliarden Euro erhalten. Diesem Kredit erteilten nun mehrere Banken ihre Zustimmung. Der Bund verbürgt sich für das Hilfspaket. Der Milliardenkredit wird von der Förderbank KfW zur Verfügung gestellt und soll dem weltweitgrößten Reiseanbieter zur Überbrückung der Corona-Krise helfen. Bis zur Auszahlung der Summe sind aufgrund gleichzeitiger Änderung an einem anderen Darlehensprogramm weitere Einverständniserklärungen anderer Institute notwendig.

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Aufgrund der anhaltenden Corona-Krise hat sich die Fluggesellschaft British Airways am Donnerstag mit der Gewerkschaft Unite auf die Freistellung mehrerer tausender Mitarbeiter geeinigt. Davon betroffen sind vorrangig die Mitarbeiter des Kabinen- und Bodenpersonals sowie der Technik. Entlassungen soll es jedoch nicht geben.

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Die britische Billig-Airline easyJet kündigte zu Beginn der Woche an, dass vorerst keine Flüge mehr durchgeführt sollen. Grund dafür sind laut easyJet die weltweit geltenden Reisebeschränkungen sowie  Begrenzungen des öffentlichen Lebens aufgrund der anhaltenden Corona-Krise. Wann die 300 Maschinen der Airline wieder in Betrieb genommen werden, ließ der Billigflieger offen.

 

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Nach bislang geltender Rechtslage müssen Airlines oder Reiseveranstalter die Kosten zurückerstatten, wenn der Flug wegen der Corona Krise annulliert wird oder die gebuchte Pauschalreise nicht stattfinden kann. Offenbar denkt die Bundesregierung nun über eine Änderung der bestehenden Rechtslage nach, um die Branche in der Coronakrise zu schützen. Dies meldet soeben SPIEGEL ONLINE.

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Die Maßnahmen gegen die Ausbreitung gegen das Coronavirus haben zwischen in vielen Ländern zu einer Ausgangssperre oder vergleichbaren Maßnahmen wie dem am Sonntag für Deutschland beschlossenen Kontaktverbot geführt. Zuvor hatte die Bundesregierung bereits eine weltweite Reisewarnung für touristische Reisen ausgesprochen. Staatsangehörige von Ländern außerhalb der EU dürfen nicht mehr in EU-Staaten einreisen. Viele EU-Länder haben ihre Grenzen sogar innerhalb der EU geschlossen. Für Reisende und Touristen stellen sich in diesem Zusammenhang nun viele Fragen. Verbraucher möchten ihre gebuchte Urlaubsreise stornieren. Ist das möglich? Und wer trägt die Kosten? Fragen und Antworten.

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Spanien hat die Schließung aller Hotels sowie andere touristische Unterkünfte wie etwa Pensionen oder Campingplätze ab dem 25. März angeordnet. Ausgenommen hiervon sollen lediglich solche Quartiere sein, in denen Menschen für einen längeren Zeitraum untergebracht sind oder dauerhaft lebten - sofern dort eine ausreichende Infrastruktur bestehe, um die Menschen zu schützen und voneinander zu isolieren. Das Auswärtige Amt rät Urlaubern, mit kommerziellen Flügen so schnell wie möglich nach Deutschland zurückzukehren, solange die Verbindungen noch bestehen.

 

 
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Die gestern vom auswärtigen Amt angekündigte Rückholaktion deutscher Touristen ist angelaufen. Ich wie vor erreichen uns hierzu viele Rückfragen. Für viele Betroffene scheint die Informationslage, insbesondere die Frage, an wen sie sich wenden sollen, nach wie vor nicht klar zu sein. 

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Wegen der Coronakrise könnten Warentransporte schwieriger werden. Daher plant die Lufthansa eine Luftbrücke zur bundesweiten Warenversorgung. Das sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr der "Bild"-Zeitung: "Lufthansa wird alles dafür tun, um auch die Lieferketten für die Versorgung der deutschen Bevölkerung aus der Luft aufrechtzuerhalten. Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Luftbrücke für ganz Deutschland."

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Bundesaußenminister Heiko Maas hat wegen der Corona-Krise angekündigt, eine Rückholaktion für im Ausland festsitzende Deutsche zu starten. Die Bundesregierung stellt hierfür Mittel bis zu 50 Millionen Euro zur Verfügung. Zudem hat die Bundesregierung soeben eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen. 

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Während nach Israel und den USA in den vergangenen Tagen immer mehr Länder Einreisestopps verhängt haben erreichen uns nun aus vielen Ländern der Welt Fragen zur Rückreise nach Deutschland, die nun auch immer schwieriger wird, weil viele Fluggesellschaften Flüge annulliert haben oder weil Länder die Flughäfen schließen.

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Nachdem sich über das Wochenende immer mehr Menschen fragten, ob und wohin sie derzeit ihren Sommerurlaub buchen können, hat der Touristikkonzern TUI in der Nacht zum Montag wegen der anhaltenden Corona-Krise nun angekündigt, bis auf Weiteres den größten Teil aller Reiseaktivitäten zu stoppen. Nach Angeben des Konzerns sind Pauschalreisen, Kreuzfahrten sowie der Hotelbetrieb betroffen. Damit wolle man "einen Beitrag zu den weltweiten Bemühungen der Regierungen leisten" und so die Verbreitung des Covid-19-Erregers zu verlangsamen. Was die Aussetzung des Reisegeschäfts nun konkret für die Kunden bedeutet, ist noch nicht bekannt.

Lufthansa holt Touristen nach Hause
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Lufthansa sowie deren Tochter Eurowings werden wollen 6 500 Urlauber aus der Karibik, von den Kanaren und aus Mallorca zurück nach Deutschland holen. Hierfür sollen Großraumflugzeuge eingesetzt werden, die auf den Hinflügen leer bleiben.

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Das Corona Virus schränkt weltweit die Bewegungsfreiheit zunehmend ein. So wird es immer schwerer oder teilweise unmöglich in andere Länder zu reisen. Nach Israel und den USA haben in den vergangenen Tagen Polen, Tschechien und Dänemark einen generellen Einreisestopp verhängt. Deutschland will ab Montag die Grenzen zu Österreich, der Schweiz und Frankreich schließen. Viele Reisende fragen sich nun, ob Sie die Hotel- oder Ferienwohnung kostenfrei stornieren können. In diesem Beitrag klären wir darüber auf.

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Nachdem zunächst Israel sowie weitere Länder und gestern nunmehr auch die USA Einreisestopps für Europäer verhängt haben, bleiben immer mehr Maschinen auf dem Boden. In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit der Frage ob und von wem Sie Ihre Ticketkosten zurückerhalten, wenn Ihr Flug wegen des Einreisestopps annulliert wurde oder der Flug stattfand, die Airline Ihnen jedoch die Beförderung wegen der nunmehr geltenden Einreisebestimmungen verweigert hat. 

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Uns erreichen seit heute eine Vielzahl von Anfragen wegen des am gestrigen Tage verkündeten Einreisestopps der USA für Menschen aus Europa. Dieser hat dazu geführt, dass die Lufthansa Gruppe eine Vielzahl von Flügen in die USA gestrichen hat. Von diesen Streichungen sind offensichtlich auch Menschen betroffen, die sich bereits in den USA aufhalten und nun nicht genau wissen, ob und wie sie zurückkommen sollen.

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Die USA wollen ab Freitag (13. März) wegen des zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus ein allgemeines Einreise-Verbot für Menschen aus Europa verhängen. Das Einreiseverbot soll für 30 Tage gelten und morgen um Mitternacht (Ortszeit Washington D. C.) in Kraft treten. Dies verkündete Präsident Donald Trump am Mittwoch in einer Fernsehansprache. Es gilt nach seinen Angaben nicht für US-Bürger mit Europa-Aufenthalt, die negativ auf den Erreger getestet würden. Auch soll Großbritannien von dem Einreise-Verbot ausgenommen werden. In diesem Zusammenhang erreichen uns erneut eine Vielzahl von Anfragen zu gebuchten Flügen und Reisen. 

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Wie das Nachrichtenmagazin SPIEGEL soeben meldet, scheint die Übernahme der sich im Insolvenzverfahren befindlichen Condor durch die polnische Fluggesellschaft Polish Aviation Group (PAG), zu der auch die Airline LOT gehört, fraglich zu werden. Die Polish Aviation Group (PAG) hatte im Januar angekündigt, die Condor übernehmen zu wollen. Wegen der aktuellen Krise der Luftfahrt durch die Corona-Epedemie scheinen die Pläne nun auf der Kippe zu stehen.

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Die Lufthansa-Gruppe will bis zum 24. April rund 23.000 Flüge annullieren. Damit reduziert die Lufthansa ihre Flugfrequenz um 50%. Grund dafür ist die sinkende Nachfrage nach Flugreisen aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus. Die Lufthansa will mit den Streichungen die verringerten Buchungen wirtschaftlich abfedern.

 

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COVID-19, das landläufige sogenannte Corona Virus - gekommen um (vorläufig) zu bleiben. Das jedenfalls sagen international anerkannte Experten wie Prof. Christian Drosten von der Berliner Charité. Insbesondere der saisonale Effekt, der bei Grippeviren dazu führt, dass sie sich in der warmen Jahreszeit weniger schnell ausbreiten, scheint für das Corona Virus nicht zu gelten. Daher geht der Virologe Drosten davon aus, dass sich das Virus auch in den jetzt kommenden warmen Monaten in nahezu ungeminderter Geschwindigkeit ausbreiten wird. In diesem Zusammenhang erreichen uns nun sehr viele Fragen. Die derzeit häufigste gestellte Frage: Kann ich meinen Sommerurlaub buchen und was, wenn ich die Reise wegen des Corona Virus nicht antreten kann?

 

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In Italien werden ab Morgen die Sperrmaßnahmen wegen der Corona-Epidemie auf das ganze Land ausgeweitet. Das teilte am Abend die italienische Premierminister Guiseppe Conte mit. Die bisher nur für die in Norditalien gelegenen "Roten Zonen" geltenden Beschränkungen gelten ab Dienstag für Gesamt-Italien. Nachdem bereits verschiedne Airlines ihre Flugverbindungen nach Norditalien gestoppt hatten, ist damit wohl mit weiteren Flugstreichungen auch für die weiteren Landesteile Italiens zu rechnen.

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Wegen der anhaltenden Corona-Krise verzichten Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss, Brussels Airlines, Air Dolomiti sowie Eurowings bei Umbuchungen bis zum 31. März 2020 grundsätzlich weltweit auf die Umbuchungsgebühren. Die Airlines bieten die Möglichkeit einer einmaligen Umbuchung bei allen neu gebuchten Flügen unabhängig vom Buchungstarif an. Das teilte Lufthansa mit. Passagiere könnten neue Tickets einmal ohne Gebühr auf ein neues Datum bis 31. Dezember 2020 umbuchen.

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Immer mehr Länder verhängen wegen des sich schnell ausbreitenden Coronavirus Beschränkungen für Reisende. Die Beschränkungen beziehen sich vor allem auf Einreisende, die in den letzten 14 Tagen vor der Einreise in China waren. Zu diesen Ländern gehören u.a. Australien, Indonesien, Israel, Japan, Neuseeland, Philippinen, Singapur, Südkorea, die USA und Vietnam. Israel hat nun unabhängig hiervon die Einreisebestimmungen für alle ankommenden Gäste aus der Schweiz sowie aus Deutschland und Österreich verschärft.

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Uns erreichen in den letzten Tagen eine Vielzahl von Anfragen im Zusammenhang mit dem Corona Virus. Oftmals geht es um die Frage, ob Passagieren bei Flugausfällen oder Annullierungen, die im Zusammenhang mit dem Corona Virus stehen eine Entschädigung zusteht. So hat beispielsweise Lufthansa und ihre Töchter wie Eurowings oder Air Dolomiti ihr Flugangebot auf den Strecken nach Italien und Asien aufgrund des sich weiter ausbreitenden Coronavirus teils deutlich zurückgefahren.

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Die Passagiere des Lufthansa-Flugs LH1392 von Frankfurt nach Prag hatte einen besonderen Schock zu verdauen. Kurz nach dem Start in Frankfurt am Main gab es einen lauten Knall: Im linken Triebwerk der Lufthansa-Maschine war es zu einem Strömungsabriss gekommen. Die Piloten kehrten um und landeten 44 Minuten nach dem Start wieder in Frankfurt auf dem Start-Flughafen.

Gibt ein Online-Vermittler von Flugreisen auf seiner Internetseite den Aufpreis für Gepäckstücke nicht an, ist das rechtswidrig. So urteilte das Oberlandesgericht Dresden (OLG). Die Erhebung einer Servicegebühr für Zahlungen mit bestimmten Kreditkarten ist nach Einschätzung des Gerichts ebenfalls unzulässig (AZ 14 U 1885/19).

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Verspätet sich der Flug und kann wegen dem nunmehr eingetretenen Nachtflugverbots das Flugzeug nicht mehr am geplanten Flughafen landen, haben die Passagiere einen Anspruch auf Entschädigung. Das Nachtflugverbot ist kein außergewöhnlicher Umstand und muss von den Fluggesellschaften berücksichtigt werden. Das hat das Amtsgericht Frankfurt am Main in seinem Urteil entschieden (AZ 32 C 5554/19 (69)).

easyJet Flugverspätung
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Der EuGH hat in einem gegen Easyjet wegen Flugverspätung geführten Verfahren entschieden, dass die Auszahlung des Entschädigungsanspruches nicht von der Vorlage einer Bordkarte abhängig gemacht werden kann, sondern dass es ausreicht, wenn man über eine bestätigte Buchung verfügt und dann auch tatsächlich den verspäteten Flug in Anspruch nimmt (C-756/18).

Laudamotion Flugverspätung
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Das Amtsgericht Frankfurt am Main hat eine Klausel der Beförderungsbedingungen von Laudamotion für nichtig erklärt. Danach sollten Passagiere Entschädigungen wegen Flugverspätungen oder Flugausfällen nur in Irland vor Gericht bringen können. Hierin sieht das Gericht einen Verstoß gegen Verbraucherrechte (Amtsgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 13.08.2019 – 31 C 2009/19 (83)).

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Bei dem Amtsgericht Frankfurt am Main ist am 25.09.2019 ein Schutzschirmantrag der Condor Flugdienst AG eingegangen. Beantragt ist ein Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung nach § 270b InsO.

BGH Entscheidung zu Entschädigung bei Flugverspätung
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Heute beschäftigt sich der Bundesgerichtshof (BGH) erneut mit Passagierrechten bei massiver Verspätung oder Ausfall. Es geht um die Frage, ob verschiedenen Ansprüche auf finanziellem Ausgleich addiert werden dürfen oder miteinander verrechnet werden müssen. Es geht um zwei Fälle, in. denen die Passagiere zum einen die pauschale Entschädigung nach der Fluggastverordnung und zum anderen Kosten ersetzt verlangen, die ihnen für Umbuchungen und Alternativbeförderungen entstanden sind.

UFO kündigt Streiks für den Sommer an
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Die Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo hat angekündigt, im Sommer die Lufthansa zu bestreiken. Konkret sollen bereits im Juli die Lufthansa-Töchter Eurowings und Germanwings betroffen sein. Hierzu solle in der kommenden Woche eine Urabstimmung stattfinden. Der tellvertretende UFO-Vorsitzende Daniel Flohr sagte: "Im Juli werden Streiks durch die Kabinenmitarbeiter in Deutschland stattfinden."

Sonderschichten Fluglotsen
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Gute Nachrichten für Sommer-Urlauber: Die Deutsche Flugsicherung(DFS) hat eine Einigung mit der Lotsengewerkschaft GdF über Sonderschichten erzielt. Damit sollen massenhafte Flugverspätungen in diesem Sommer verhindert werden.

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Ein heftiges Unwetter hat den Betrieb am Frankfurter Flughafen heute massiv gestört. Zeitweilig konnten Maschinen weder starten noch landen. Wie eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport mitteilte, gab es zeitweise keine Landungen und Starts mehr.

Entschädigung Flugverspätung Vogelschlags
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Verspätet sich ein Flug wegen eines Vogelschlages kann sich die Airline in der Regel auf einen außergewöhnlichen Umstand berufen. Das Handelsgericht Wien hat in zweiter Instanz nun aber entschieden, dass dies dann nicht gilt, wenn die Airline nicht darlegen kann, alle angemessenen und zumutbaren Maßnahmen ergriffen zu haben, um die Verspätung oder Annullierung zu vermeiden (50 R 146/18d).

Laudamotion heißt jetzt Lauda
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Laudamotion hat bekannt gegeben, sich ab sofort nur noch unter der Bezeichnung "Lauda“ zu vermarkten. Rechtlich ändere man den Firmennamen aber nicht, hier solle es bei Laudamotion GmbH bleiben. Nachdem Ryanair auch die restlichen 25% an Laudamotion übernommen hatte, kündigte die österreichische Airline ambitionierte Wachstumspläne an: Im Sommer werde man die Flotte von 19 auf 25 Flugzeuge aufstocken. Im Geschäftsjahr 2021/22 wolle man dann schon mit 40 Flugzeugen fliegen.

Viele Flugverspätung im Jahr 2018
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Die Deutsche Flugsicherung wird heute ihre Bilanz zum Krisenjahr 2018 veröffentlichen - nie zuvor hatte es mehr Flugverspätungen gegeben. Die Deutsche Flugsicherung war im vergangenen Jahr für einen Teil der europaweiten Flugverspätungen verantwortlich. Zudem stand sie wegen ihrer Ausgabeverhaltens in der Kritik des Bundesrechnungshofes.

Fluggastrechte und harter Brexit
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Sofern es am 12.04.2019 zu einem harten Brexit kommt, sind bei Flügen mit Bezug zum Vereinigte Königreich erhebliche Flugverspätungen bzw. zahlreiche Flugausfälle zu erwarten, weil Verkehrsrechte, Betriebsgenehmigungen oder Flugsicherheitsbescheinigungen fehlen bzw. nicht geregelt sind. 

Schraube am Rollfeld kann außergewöhnlicher Umstand sein
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Wird ein Flugzeug durch eine am Flugfeld liegende Schraube beschädigt und es kommt dadurch zu einer erheblichen Flugverspätung, muss die Fluggesellschaft keine Entschädigungszahlung leisten, wenn sie ansonsten alles getan hat, um solche Verspätungen zu vermeiden. Sie kann sich in einem solchem Fall unter Umständen auf das Vorliegen von außergewöhnlichen Umständen berufen. Das hat der Europäischen Gerichtshof (EuGH) am 04.04.2019 entschieden (Az. C-501/17). 

Flugverspätung am Flughafen Frankfurt
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Der größte Flughafen Deutschlands, Frankfurt Airport, hatte im Zeitraum vom 01. Januar 2018 bis 01. August 2018 die meisten Flugverspätungen. Dies ist der aktuellen Medienberichterstattung zu entnehmen. Demnach sollen von 150.610 Flügen 49.910 mit einer 15-minütigen Verspätung oder mehr gestartet sein. 3230 Flüge fielen komplett aus.

Laudamotion hebt in Rostock ab
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Laudamotion wird von Juni bis Oktober 2019 eine Verbindung von Rostock-Laage von nach Mallorca anbieten. Die die österreichische Tochtergesellschaft des Billiganbieters Ryanair dreimal wöchentlich Rostock mit der spanischen Ferieninsel verbinden. Die Flüge sollen bereits ab 25 Euro angeboten werden.

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Die Justiz in Baden-Württemberg meldet eine Klagewelle wegen Flugverspätungen und Flugausfällen. Vor dem Amtsgericht Nürtingen sind im Vorjahr 2.700 Klagen wegen Flugverspätungen bzw. Flugausfällen eingegangen. Damit hat sich die Zahl im Vergleich zum Jahr 2017 mehr als verdoppelt. Hier waren es "nur" knapp über 1.430 Verfahren wegen Flugverzögerungen oder Ausfällen.

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Die Anzahl der Flugverspätungen und Flugausfälle ist in den Jahren 2016 bis 2018 “unverhältnismäßig stark” stark gestiegen. Dies melden laut der deutschen Ausgabe von matins24.de die Kollegen von Airhelp. Demnach seien in Deutschland die Zahl der Passagierflüge nur um fünf Prozent gestiegen wohingegen sich die Zahl der Flugverspätungen und Ausfälle um 55 Prozent gesteigert habe. Die Anzahl der Flugpassagiere, die einen Entschädigungsanspruch anmeldeten, habe sich sogar verdoppelt.

Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) geht bereits jetzt davon aus, dass es im kommenden Sommer wieder zu massiven Flugverspätungen kommen wird. In der Flugsicherung gebe es, was die Situation der Flugverspätungen angehe, im Vergleich zum Vorjahr 2018 keinerlei Verbesserung, da der Lotsenmangel nicht kurzfristig zu beheben sei.

Eurowings massive Verluste
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Eurowings hat für das Jahr 2018 einen bereinigten Betriebsverlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 231 Millionen Euro eingeflogen. Im Jahr 2017 hatte die Airline noch schwarze Zahlen geschrieben. Die deutliche Verschlechterung des Ergebnisses ist jedoch keine Überraschung und unter anderem darauf zurückzuführen, dass Eurowings Teile der insolventen Air Berlin übernommen hatte. Nach der laufenden Medienberichterstattung verursachte allein dies einen zusät lichen Aufwand von 170 Millionen Euro.

 
Laudamotion Schließung Flughafen Stansted
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Die Crew eines Airbus A320 von Laudamotion hat am 01.03.2019 in London-Stansted den Start abgebrochen. Das führte zur Schließung des gesamten Flughafens. Dies berichtet das Branchen-Medium Aero-Telegraph

Fluggesellschaften wie Condor, TUIFly oder Eurowings werden immer häufiger von ihren Passagieren auf Auszahlung der Entschädigungszahlungen wegen Flugverspätung oder Flugausfall verklagt. Alleine das Amtsgericht Düsseldorf meldet nach Medienberichten für das Jahr 2018 über 12.000 Klagen mit Bezug zum Flug-und Reiserecht - mehr als doppelt so viele wie 2017. Dabei richtete sich die Hälfte der Klagen gegen Airlines oder Anbieter von Pauschalreisen.

Viele Inlandsflüge - in Deutschland häufig von verspäten sich oder werden gecancelt. Der Grund: Orkantief "Eberhard". Viele Passagiere fragen sich, ob sie einen Anspruch auf Entschädigung haben. Der Hintergrund: Nach EU-Recht steht Passagieren ein Anspruch auf Entschädigung zwischen 250 und 600 EUR zu, wenn sich der Flug bei dessen Ankunft um mindestens drei Stunden verspätet hat oder kurzfristig annulliert wurde. Die Höhe der Entschädigungszahlung ist abhängig von der Flugstrecke. Kurzstreckenflüge werden mit 250 EUR entschädigt.

 

Der europäische Branchenverband Airlines for Europe (A4E) hat für das Jahr 2018 Bilanz gezogen und das Jahr bei Flugverspätungen als “eines der schlimmsten” der vergangenen zehn Jahre bezeichnet. Die Ursache für die massiven Probleme sieht der Verband im Personalmangel, Streiks und "einer insgesamt ineffiziente EU-Luftraumstruktur".

Es ist die Meldung der letzten Stunden: die Ferienflieger-Airline Small Planet hat einen Antrag auf Insolvenz in vorläufiger Eigenverwaltung gestellt. Nun stellt sich natürlich die Frage welche Auswirkungen dies auf bereits bestehende und auch künftige Forderungen hat.

Annullierung Provisionen Online-Vermittler
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Im Fall der Annullierung eines Fluges muss die Fluggesellschaft auch Provisionen erstatten, die Vermittlungsunternehmen beim Kauf der Flugtickets erhalten haben, sofern die Gesellschaft davon Kenntnis hatte. Dem Urteil liegt folgender Sachverhalt zu Grunde: Herr Dirk H. erwarb für sich selbst und seine Familie auf der Website opodo.de Flugtickets für einen Flug mit Vueling Airlines von Hamburg (Deutschland) nach Faro (Portugal). Nachdem der Flug annulliert worden war, verlangte Familie H. von Vueling Airlines die Erstattung des beim Kauf der Flugtickets an Opodo gezahlten Preises von 1 108,88 Euro. Vueling Airlines war zur Erstattung des Betrags, den sie von Opodo erhalten hatte (1 031,88 Euro), bereit. Sie lehnte es aber ab, auch den Restbetrag von 77 Euro zu erstatten, den Opodo als Provision erhalten hatte.

Die Bundestagsfraktion der CDU/CSU hat angekündigt, die Rechte von Flugpassagieren stärken zu wollen und hierzu einen Forderungskatalog erarbeitet. Der Verbraucherschutzexperte der Fraktion, Stephan Harbarth, führte zur Begründung aus: „Die Durchsetzung der Rechte von Fluggästen ist in der Praxis schwierig, zumal der Eindruck besteht, dass Fluggesellschaften jedenfalls zum Teil die Auszahlungen von berechtigten Ansprüchen aufgrund von Überbuchungen, Annullierungen oder Verspätungen bewusst verzögern. Das schädigt nicht nur Verbraucher, sondern verschafft denen, die sich gesetzeswidrig verhalten, auch noch einen Wettbewerbsvorteil, weil sie Ausgleichszahlungen einsparen. Dem müssen wir einen Riegel vorschieben.“, so 

 

Sofern ein Streik die Ursache für eine Flugverspätung oder für einen Flugausfall ist, berufen sich die Airlines gerne auf außergewöhnliche Umstände. Außergewöhnliche Umstände sind alle Faktoren, die zu einer Flugverspätung oder zu einem Flugausfall führen, auf die die Airline aber keinen Einfluss hat und daher auch keine Entschädigung zahlen muss.

Die jüngere Rechtsprechung zeigt nun aber eine Tendenz, bei einem Streik genauer hinzuschauen. Immer dann, wenn der Streik im Einflussbereich der Airline liegt, wenn also beispielsweise das eigene Personal wegen besserer Arbeitsbedingungen streikt, oder sich kollektiv krankmeldet, kann sich die Airline nicht auf einen außergewöhnlichen Umstand berufen, wie der BGH jüngst in einem Fall gegen TUIFly entschieden hat (lesen Sie hierzu unsere Newsmeldung).

 

Ryanair Streik Entschädigung
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Urlaubsfreuden und Flugausfälle hängen oft derart eng miteinander zusammen, dass der Eindruck entsteht es gäbe das eine nur mit dem anderen. Vom 10.08.2018 bis zum 11.08.2018 konnten rund 55.000 Urlauber genau das am eigenen Leib erfahren als es aufgrund eines Streiks bei der Fluggesellschaft Ryanair zu zahlreichen Flugausfällen kam. Diejenigen, die anschließend versuchten Entschädigungsansprüche bei der Fluggesellschaft geltend zu machen, wurden abgewiesen. Laut Ryanair handle es sich bei einem Streik stets um außergewöhnliche Umstände, weshalb kein Anspruch auf Entschädigung bestehe. Der EuGH entschied dies jedoch im April 2018 anders (Urt. v. 17.04.2018, Az. C-195/17 u.a.).

BGH Easyjet
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In einem kürzlich ergangenen Urteil des BGH (Urt. v. 04.09.2018 – Az. X ZR 111/17) stellte dieser fest, dass Easyjet keine Entschädigungszahlungen verweigern dürfe, wenn Flüge aufgrund eines Streiks des Sicherheitspersonals annulliert werden.

EuGH TUIfly Streik Zahlung Entschädigung Flugausfällen
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Es gibt unterschiedliche Ursachen, die Arbeitnehmer dazu drängen die Arbeit nieder zu legen um dem Arbeitgeber ihren Unmut zu verdeutlichen. Wenn dies bei Fluggesellschaften geschieht und hierdurch Gäste von Flugausfällen betroffen sind, werden Entschädigungszahlungen oft mit dem Verweis auf außergewöhnliche Umstände abgelehnt. Ein Streik der etwas anderen Art war Gegenstand eines EuGH Urteils (Urt. v. 17.04.2018, Az. C-195/17 u.a.) in dem entschieden wurde, dass nicht jeder Streik auch von der Zahlungspflicht befreit.

EuGH zu TUIFly
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TUIFly ist nach einem Urteil des EuGH bei einer Verspätung von mehr als drei Stunden verpflichtet, eine Entschädigung an die Passagiere zu zahlen - und zwar auch dann, wenn TUIFly den Flug nicht selbst durchgeführt, sondern ein fremdes Flugzeug samt Besatzung gemietet hat. Der EuGH begründete seine Entscheidung damit, dass die finanzielle Verantwortung bei Annullierung oder langer Verspätung die Airline trage, die den Flug angesetzt habe (EuGH, Urteile. v.  4.7.2018 - C-523/17).