Flugverspätung? Flugausfall? Die EU-Fluggastrechteverordnung

  • 2.000 erfolgreiche Entschädigungen
  • 98% Erfolgsquote vor Gericht

Was ist die EU-Fluggastrechteverordnung?

Die EU-Fluggastrechteverordnung gibt es seit dem Jahr 2004. Sie entstand mit dem Ziel, die Fluggastrechte von Passagieren bei Flugverspätung, Flugannullierung oder der Nichtbeförderung wegen Überbuchung einheitlich und klar zu definieren. Seitdem zeichnet die sogenannte EU-VO Nr. 261/2004 verantwortlich dafür, dass Flugreisende unter festgelegten Bedingungen bei einer Flugverspätung Anspruch auf Entschädigung haben. Der Clou: Durch die EU-Verordnung gibt es nun pauschalisierte Beträge, die je nach der Entfernung des gebuchten Fluges variieren, jedoch unkompliziert zu verstehen und transparent kommuniziert sind. Im Folgenden möchten wir Sie darüber informieren, welche Rechte Ihnen im Einzelfall zustehen und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit die EU-Fluggastrechte bei einer Verspätung hinsichtlich einer Entschädigung greifen. Grundsätzlich möchten wir vorab betonen, dass wir uns ausschließlich auf europäische Fluggastrechte respektive die EU-Verordnung für Fluggastrechte beziehen. Selbige gilt nur für Flüge, die innerhalb der europäischen Union starten oder außerhalb der EU starten, aber von einer Fluggesellschaft mit Sitz in der EU (plus Island, Norwegen sowie der Schweiz) durchgeführt werden und innerhalb der EU landen. Kommt es hingegen zu einer erheblichen Flugverspätung bei einem Flug, der Sie außerhalb der EU führt oder von einer in Drittländern registrierten Fluglinie durchgeführt wird, ist das EU-Reiserecht nicht anwendbar.

EU-Fluggastrechteverordnung

Die wichtigsten Inhalte der EU-Fluggastrechte

Hintergrund der Einführung der EU-Fluggastrechteverordnung war es, Flugreisenden den Rücken zu stärken, wenn es darum geht, für ungeplante Verzögerungen oder Reiseplanänderungen entschädigt zu werden. Denn bis dahin konnten sich Passagiere nur auf das EU-Reiserecht berufen, wodurch die Durchsetzung von Entschädigungsansprüchen mit äußerst langwierigen und komplizierten Verfahren verbunden war. Grundsätzlich sagen die EU-Fluggastrechte Folgendes aus: Landet Ihr Flugzeug mit mindestens drei Stunden Verspätung am Zielflughafen, haben Sie das Recht auf eine Ausgleichszahlung. Als Ankunftszeitpunkt, also Messzeitpunkt der Flugverspätung, gilt dabei die Öffnung der Flugzeugtüre. Für die Höhe der Entschädigung, die dank der EU-Verordnung pauschalisiert wurde, ist die zurückgelegte Strecke entscheidend. Bei einer Kurzstrecke von bis zu 1.500 Kilometern steht jedem Passagier eine Zahlung von 250 Euro zu. Beträgt die Strecke eine Entfernung von bis zu 3.500 Kilometern, liegt sie bei 400 Euro, während für alle weiteren Strecken ab 3.500 Kilometern eine Summe von 600 Euro ausgezahlt werden muss.

Kurzstrecke

Berlin - München

250 €

Mittelstrecke

Berlin - Lissabon

400 €

Langstrecke

Berlin - Abu Dhabi

600 €

Ab einer Wartezeit von zwei (Kurzstreckenflug) bzw. drei Stunden (Mittel- und Langstreckenflug) muss die jeweilige Airline Ihnen gemäß der EU-Passagierrechte zudem verschiedene Betreuungsleistungen zur Verfügung stellen. Darüber hinaus kann ein um fünf Stunden verzögerter Abflug als annullierter Flug angesehen werden, was bedeutet, dass Sie unabhängig von der späteren Entschädigungsforderung von Ihrer Reise zurücktreten und Ihren Ticketpreis erstattet bekommen können. Sollten Sie sich hingegen für einen von der Fluggesellschaft angebotenen Alternativflug entscheiden und dieser z. B. erst am Folgetag stattfinden, ist die Airline dazu verpflichtet, Ihnen die Übernachtungskosten in einem Hotel sowie den Transfer dorthin zu erstatten.

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Wie erhalte ich bei einer Flugverspätung meine Entschädigung? Die EU-Verordnung in der Praxis

In der Theorie gibt es mit der EU-Fluggastrechteverordnung also ein Gesetz, auf das sich Passagiere berufen können, wenn sie wegen einer Flugverspätung oder einem Flugausfall eine Entschädigung von einer Fluggesellschaft einfordern möchten. Doch ist die EU-Verordnung in der Praxis auch so einfach umsetzbar? Unserer Erfahrung nach leider nicht! Viele Betroffene beklagen, dass sich die Airlines nicht zurückmelden oder sich auf außergewöhnliche Umstände bzw. sonstige Ausreden berufen, wenn sie den Anspruch eigenständig geltend machen wollen. Das ist auch der Grund, warum wir uns darauf spezialisiert haben, für Sie da zu sein und Sie von A bis Z zu unterstützen. Wir kennen die gängige Handhabung der Airlines mit solchen Anliegen und wissen, wie wir vorgehen müssen, um die EU-Fluggastrechte durchzusetzen. Im Fall der Fälle schrecken wir auch nicht davor zurück, vor Gericht für Ihr Recht im Sinne der europäischen Fluggastrechteverordnung zu kämpfen. Das wichtigste dabei ist, dass für Sie kein Kostenrisiko entsteht und Sie sich auf einen kompetenten Partner verlassen können!

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