Flugverspätung? Flugausfall? Schnell und einfach zu Ihrer Entschädigung

  • bis 600 € Entschädigung pro Person
  • 2.000 erfolgreiche Entschädigungen
  • 98% Erfolgsquote vor Gericht

Nichtbeförderung wegen Überbuchung – was tun?

Sie waren pünktlich am Check-In und haben alles richtig gemacht? Trotzdem wurden Sie nicht befördert? Dann sind Sie gegen Ihren Willen nicht befördert worden. In diesem Fall stehen Ihnen umfassende Fluggastrechte zur Seite. Wir klären Sie auf.

Wann liegt eine Nichtbeförderung vor?

Eine Nichtbeförderung liegt vor, wenn es Ihnen die Airline verweigert, den gebuchten Flug anzutreten. In bestimmtem Fällen, beispielsweise bei Vorliegen gesundheitlicher Gründe, wenn notwendige Reiseunterlagen nicht vorgelegt werden können oder Sicherheitsgründe gegen die Mitnahme des Passagiers sprechen, ist die Fluggesellschaft berechtigt, die Beförderung zu verweigern. Ist aber eine Überbuchung des Fluges Ursache für die Nichtbeförderung, stehen Ihnen umfassende Ansprüche zur Seite. In diesen Fällen der unberechtigten Nichtbeförderungen versuchen Airlines Ihre Flugrechte einzudämmen, indem Sie durch Zahlung geringfügiger Beträge zum freiwilligen Verzicht auf Beförderung bewegt werden sollen. Wir raten Ihnen: Geben Sie Ihren Sitzplatz nicht freiwillig gegen Gutscheine oder Vergünstigungen auf.

Muss mir für die Nichtbeförderung eine Gegenleistung angeboten werden?

Wird es für die Airline absehbar, dass sie Fluggästen die Beförderung verweigern muss, weil beispielsweise der Flieger überbucht ist, darf Sie Ihnen als Passagier nicht kurzerhand mitteilen, dass Sie von dem Flug ausgeschlossen werden. Vielmehr ist die Airline nach der EU-Fluggastrechteverordnung verpflichtet, Sie anzusprechen und zu versuchen, Sie zum freiwilligen Verzicht auf die Beförderung zu bewegen. Dies geschieht in der Regel durch das Anbieten entsprechender Gegenleistungen. Hierzu werden Reisenden Alternativflüge, Vergünstigungen oder Gutscheine angeboten. Nehmen Sie ein solches Angebot an, ist die Fluggesellschaft weiterhin verpflichtet, Ihnen entweder den Flugpreis binnen 7 Tagen zu erstatten oder sie anderweitig zu vergleichbaren Bedingungen zu Ihrem Reiseziel zu befördern. 

Tatsächlich sind Sie aber nicht verpflichtet, eine entsprechende Vereinbarung mit der Airline zu schließen und auf die Beförderung zu verzichten. Nehmen Sie die Gegenleistung der Fluggesellschaft an und verzichten freiwillig auf die Beförderung, entfällt der pauschalierte Entschädigungsanspruch zwischen 250,00 EUR und 600,00 EUR.

Geben Sie sich also nicht mit mit dem erst besten Pauschal-Angebot oder einem Fluggutschein zufrieden, sondern informieren Sie sich, was Ihnen in einem solchen Fall tatsächlich zusteht und welche Alternative für Sie günstiger ist. 

Welche Rechte habe ich, wenn ich freiwillig auf die Beförderung verzichte?

Fluggäste, die freiwillig auf ihre Beförderung verzichten, sind durch die Airline zu unterstützen. Dabei reichen Ihre Rechte vom Anspruch auf Erstattung der Flugscheinkosten bis zum Anspruch auf anderweitige Beförderung.

 

1. Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises

Sie haben das Recht, sich den Kaufpreis für das Flugticket komplett auszahlen zu lassen. Die Airline muss im Falle einer Erstattung innerhalb von 7 Tagen den vollständigen Kaufpreis des Flugtickets zurückzuzahlen. 

 

2. Anspruch auf anderweitige Beförderung

Alternativ zum Recht auf Erstattung des Ticketpreises, können Sie eine anderweitige Beförderung zum Endziel verlangen. Dabei müssen Ihnen die gleichen Reisebedingungen ermöglicht werden.

Verschenken Sie kein Geld - in nur 2 Minuten zu Ihrem Recht!

Was, wenn mir die Airline die Beförderung gegen meinen Willen verweigert?

Finden sich nicht genügend Freiwillige, die auf die Beförderung verzichten, darf die Airline Ihnen die Beförderung auch gegen Ihren Willen verweigern.

Welche Rechte habe ich, wenn mich die Airline nicht befördert?

Wird Ihnen gegen Ihren Willen die Beförderung verweigert, so hat Ihnen die Fluggesellschaft unverzüglich eine Entschädigung und Betreuungsleistungen zu leisten.

Entschädigung in Geld

Flugverspätungen ab mindestens 3 Stunden begründen einen Anspruch auf Entschädigungszahlung. Dieser Anspruch ist stets gegen die ausführende Fluggesellschaft zu richten. Gemäß EU-Recht steht Ihnen in diesem Fall eine Entschädigungszahlung von 250 bis 600 EUR zu.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zur Höhe Ihres Anspruchs auf Entschädigung.

Betreuungsleistungen

Den Fluggästen stehen bei Verspätungen Betreuungsleistungen von der Airline zu. In welchem Umfang die Betreuung erfolgen muss, ist in der Fluggastrechte-Verordnung 261/2004 geregelt. Die Leistungen reichen vom Anbieten kostenloser Mahlzeiten bis zur Übernachtung im Hotel.

Hier erhalten Sie umfangreiche Informationen zu Betreuungsleistungen.

Wie hoch fällt meine Entschädigung aus?

Entscheidend über die Höhe der Ausgleichszahlung ist vor allem die Länge der Flugstrecke. Bei einer Flugstrecke von bis zu 1500 km besteht ein Anspruch auf 250 EUR. Bei einer mittleren Flugstrecke, 1500 km bis 3500 km, können Sie mit einer Zahlung von 400 EUR rechnen. Bei einem Flug außerhalb der EU mit einer Entfernung von mehr als 3500 km kann sogar ein Anspruch von bis zu 600 EUR geltend gemacht werden. Nachfolgender Grafik können Sie Ihre Anspruchshöhe entnehmen.

Kurzstrecke

Berlin - München

250 €

Mittelstrecke

Berlin - Lissabon

400 €

Langstrecke

Berlin - Abu Dhabi

600 €

Verschenken Sie kein Geld - in nur 2 Minuten zu Ihrem Recht!